Von der Mathematik zur Geschichte

Die Technische Universität Wien bietet im Rahmen der  Initiative „Forum Mathematik“ neben interessanten Vorträgen auch ein ansprechendes Schulprogramm an.  So konnte am Donnerstag, den 5. Dezember 2019, die 2D-Klasse an einem Workshop zum Thema „Graphen – ein Weg um Wege zu finden?“ teilnehmen.

Die beiden betreuenden Studenten Denis Leser und Manuela Raidl verstanden es sehr gut, den Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Problemstellungen der Graphentheorie näher zu bringen, beginnend vom „Haus des Nikolaus“ bis hin zum „Königsberger Brückenproblem“. Neben vielen interessanten Problemstellungen „Wie finde ich den kürzesten Weg?“, „Wie kann es eine gute mathematische Idee mit der geballten Rechenleistung eines Supercomputers aufnehmen?“ gab es auch die Möglichkeit, selbst vieles auszuprobieren, was den Schülerinnen und Schülern einen guten Zugang zu den angebotenen Inhalten ermöglichte.
Das Programm der TU kann nur empfohlen werden, vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Programms beitragen und natürlich an Frau Raidl und Herrn Leser!

Nach einem Bummel über den Karlsplatz, vorbei an der Secession und über den Getreidemarkt zur Mariahilferstraße und nach einem Imbiss startete dann im Kunsthistorischen Museum der zweite Programmpunkt: der Besuch der ägyptisch-orientalischen Sammlung. Bei einer sehr anregenden Führung konnten die Schülerinnen und Schüler an Hand von Originalobjekten in die Welt der Pharaonen und Pyramiden, in die Welt der Hieroglyphen und Mumien eintauchen. Die ganze Klasse war mit großem Eifer dabei. Die vielen neugierigen Fragen zeigten, dass sie schon sehr vieles im Geschichtesunterricht gelernt haben, das hier noch weiter vertieft wurde.
Die Exkursion konnte so auch den Kindern zeigen, welche Schätze in Österreichs Museen zusammengetragen wurden und werden, und dass Interesse  und Wissen die richtigen Schlüssel sind, einen Zugang zu diesen Schätzen zu finden

Mag. Sigrid Punzengruber und Dr. Josef Lechner