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Seit 2009 ist das BG/BRG Amstetten ELSA-Schule (ELSA = eLearning im Schulalltag), d.h. dass alle Schüler der Unterstufe innerhalb des Projektzeitraums in möglichst vielen Fächern Erfahrungen mit eLearning machen.

Unsere Schülerinnen und Schüler wachsen mit dem Medium Computer auf – es ist daher nur naheliegend, dieses von vielen Eltern durchaus auch mit Skepsis betrachtete Medium als Werkzeug im Unterricht sinnvoll zu nutzen.

Darüber hinaus haben wir es uns auch zum Ziel gesetzt, für möglichst gute technische und organisatorische Rahmenbedingungen zu sorgen. Ein zentraler Punkt dabei ist der Aufbau eines eigenen eLearn-Servers, auf dem die verschiedenen Angebote gesammelt und der Schulgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.

Weiters sollen die Schülerinnen und Schüler zu einem kompetenten Umgang mit neuen Technologien angeleitet werden. Dazu gehört nicht nur die Absicherung der eigenen Geräte und des Schulnetzes mit entsprechenden Schutzprogrammen und anderen Sicherheitsprogrammen, sondern viel umfassender die Aufklärung über korrektes Verhalten beim Umgang mit neuen Medien, insbesondere in sozialen Netzwerken. Daher nehmen wir auch gerne die Angebote des Safer-Internet-Projekts an und geben sie an die Schülerinnen und Schüler auch auch die Eltern im Rahmen von Elternabenden zum Thema „Saferinternet“ weiter.

Was ist eLearning?

eLearning ( = electronic learning) nutzt den Computer zur Verbesserung der Qualität des Lernens ergänzend zum herkömmlichen Unterricht.

IKT (= Informations- und Kommunikationstechnologien), die so genannte „digitale Kompetenz“, hat heute den Stellenwert einer neuen Grundkompetenz (neben den klassischen Grundkompetenzen Rechnen, Schreiben und Lesen), auch wenn Kritiker meinen, dass junge Menschen heute schon zu viel Zeit vor dem Computer und im weltweiten Netz verbringen. Mittels eLearning erlernen die Kinder aber auch den praktischen Wert dieses Mediums: Wissenserwerb in einer Zeit, in der die Menge neuen Wissens rasant zunimmt.

else 

eLearning ist eine Unterrichtsform, die

  • die Methodenvielfalt steigert, z. B. durch Einbau von Videos, Grafiken, Animationen, interaktiven Lernspielen u.v.m.,
  • die individuelle Anpassung des Lerntempos und der Lernzeit von Schülern ermöglicht, z. B. durch Kernaufgaben für schwächere Schüler und Zusatzaufgaben für die „Schnellen“,
  • ruhigere Schüler ihr Kommunikationspotenzial entfalten lässt, z. B. durch Teilnahme an Diskussionsforen oder Chats, Projektarbeit (fächer-, klassen-, schulübergreifend) erleichtert,
  • aber auch die Rolle des Lehrers verändert, und zwar vom Wissensvermittler zum Trainer.
  • findet üblicherweise innerhalb der Unterrichtszeit statt (Ausnahme: Projekte, Hausübungen),
  • ist eine alternative Form des Unterrichts ergänzend zum „herkömmlichen“ Unterricht und wird daher genauso beurteilt,
  • erfordert nicht zwingend einen eigenen Computer: Durch die Anmeldung an unserer Schule erhält jede Schülerin, jeder Schüler einen individuellen Account der eigenen Speicherplatz, eMail-Adresse und den Zugang zum Internet und zu den schuleigenen Lernplattformen ermöglicht.

Weitere Infos unter: