Von rauchenden Kreiden und schwebenden Schläuchen

Wenn im Chemiesaal am Nachmittag begeisterte 2. und 3. Klassler ihr „Unwesen“ treiben – aber keineswegs in „Unwissenheit“, dann steht wohl Naturwissenschaftliches Forschen am Stundenplan. Auch in diesem schwierigen Jahr schafften wir es zum Glück ab dem Präsenzunterricht spannende Einheiten aus den verschiedensten Nawi-Bereichen durchzuführen.

Eines der Highlights war sicherlich die Abschlussstunde diese Woche, in der mit flüssigem Stickstoff experimentiert wurde. Stickstoff wird erst bei -196°C flüssig und somit wurden unterschiedliche Gegenstände „tiefgefroren“ und auf ihre veränderten Eigenschaften hin untersucht. Rosen zerbröseln in der Hand, ein Gummiball hört sich eher nach einer Metallkugel an, die Kreide flitzt scheinbar ohne Reibung am Tisch hin und her, ein Gummischlauch schwebt mühelos in der Luft und viele weitere Phänomene wurden beobachtet und erklärt. Als Abschluss wurde ausnahmsweise auch einmal im Chemiesaal „gegessen“, wobei es für die „rauchenden Drachen“ wohl eher nur ein kleiner Snack war.

Herzlichen Dank an Prof. Achleitner, der uns diese Stickstoff-Einheiten ermöglichte!

Mag. Maria Resnitschek & Mag. Elke Wininger